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Trauersprüche

Für meinen ersten Blogartikel hätte ich auch ein freudigeres Thema wählen können. Jedoch beginnt mit dem Herbst auch eine Nachdenkliche Zeit. Obwohl für viele von uns die Wochen vor Weihnachten sehr stressig und anstrengend sind, sollten wir uns die Zeit zum besinnen nehmen. 

Es ist wichtig, sich zu besinnen und zu erden. Genau so wichtig ist es die Gegenwart zu genießen und die Vergangenheit zu reflektieren. Diese Reflektion kann jedoch eine mehr oder weniger schmerzliche Erfahrung sein. Vor allem wenn man in der Vergangenheit eine geliebte Person verloren hat. Trauern gehört auch ein Stückweit zur Reflektion, meiner Meinung nach. Ich möchte euch in diesem Prozess ein wenig helfen. Naja, viel kann ich nicht tun, außer meine Worte in diesem Artikel zu spenden und darauf zu hoffen, dass diese Worte jemanden ein Stück weit helfen können.

Worte besitzen eine gewisse Kraft. Sie können uns erfreuen, besänftigen, aufregen, traurig machen und auch trösten. Deshalb habe ich für euch eine Auswahl an Trauersprüchen zusammengestellt. 

Warum gerade Trauersprüche? Kurz vor Allerheiligen setzt sich der ein oder andere mit dem Thema zwangsläufig Auseinander. Ich bin hier bei der Arbeit mit dem Thema durch unsere Grabkerzen und diverse weitere Artikel in Berührung gekommen. Dabei habe ich mir meine Gedanken gemacht. Aus diesen Gedanken ist dieser Artikel entstanden. 
Bei der Erstellung Recherche dieses Artikels ist mir ein Spruch besonders Nahe gegangen:

Das Schönste,
was ein Mensch hinterlassen kann,
ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen,
die an ihn denken.

Hier findest du nun 125 Sprüche, Verse, Gedichte und Zitate zum Thema Trauer & Abschied. Ich hoffe es ist für alle etwas tröstendes dabei.

Solltest du einen Spruch für diese Liste haben, schreib in den Kommentaren. Ich werde die Liste gerne ergänzen.

Tot ist überhaupt nichts:
Ich glitt lediglich über in den nächsten Raum.
Ich bin ich, und ihr seid ihr.
Warum sollte ich aus dem Sinn sein,
nur weil ich aus dem Blick bin?
Was auch immer wir füreinander waren,
sind wir auch jetzt noch.
Spielt, lächelt, denkt an mich.
Leben bedeutet auch jetzt all das,
was es auch sonst bedeutet hat.
Es hat sich nichts verändert,
ich warte auf euch,
irgendwo
sehr nah bei euch.
Alles ist gut.

Annette von Droste-Hülshoff

Freunde, wenn der Geist geschieden,
so weint mir keine Träne nach,
denn wo ich weile, da ist Frieden,
dort leuchtet mir ein ewiger Tag.

Annette von Droste-Hülshoff

Der Wechsel allein ist das Beständige.

Arthur Schopenhauer

Es kann nicht immer so bleiben,
hier unter dem wechselnden Mond,
es blüht eine Zeit und verwelket,
was mit uns die Erde bewohnt.

August von Kotzebue

Trennung ist unser Los,
Wiedersehen ist unsere Hoffnung.
So bitter der Tod ist,
die Liebe vermag er nicht zu scheiden.
Aus dem Leben ist er zwar geschieden,
aber nicht aus unserem Leben;
denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen,
der so lebendig unserem Herzen innewohnt!

Aurelius Augustinus

 

Man liebt seine Mutter
fast ohne es zu wissen
und ohne es zu fühlen,
weil es so natürlich wie leben ist;
und man spürt bis zum Augenblick
der letzten Trennung nicht,
wie tief die Wurzeln
dieser Liebe hinabreichen.

Guy de Maupassant

Das Bewusstsein eines erfüllten Lebens
und die Erinnerung an viele schöne Stunden
sind das grösste Glück auf Erden.

 

Nebel, stiller Nebel über Meer und Land.
Totenstill die Watten, totenstill der Strand.
Trauer, leise Trauer deckt die Erde zu.
Seele, liebe Seele, schweig und träum auch du.

Christian Morgenstern

 

Unser Leben ist der Fluss,
der sich ins Meer ergießt,
das „Sterben“ heißt.

Federico García Lorca

 

Niemand kennt den Tod,

und niemand weiß,

ob er für den Menschen nicht

das allergrößte Glück ist.

Sokrates

 

Wahrlich, unser Leben währet nur kurz,

darum durchmesst seine Bahnen

auf das fröhlichste.

Euripides

 

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde

Uns neuen Räumen jung entgegensenden,

Des Lebens Ruf an uns wird niemlas enden…

Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse

 

Lasst mein Nichtstun,

wenn nichts zu tun ist,

voll ungetrübten tiefen Friedens sein,

wie der Abend am Strande,

wenn die See schweigt.

Rabindranath Tagore

 

Die Menschen haben eine Seele, die noch lebt,
nachdem der Körper zu Erde geworden ist;
sie steigt durch die klare Luft empor,
hinauf zu all den glänzenden Sternen.

Hans Christian Andersen

 

Der Tod ist das Tor zum Licht
am Ende eines mühsam
gewordenen Lebens.

Franz von Assisi
 

Tod hat keine Bedeutung.
Ich hab´ mich nur
ins nächste Zimmer aufgemacht.
Ich bin ich und Du bist Du:
Was immer wir füreinander gewesen sind,
das gilt auch weiter.

Henry Scott Holland

 

Leben ist wie Schnee,
Du kannst ihn nicht bewahren.
Trost ist, dass Du da warst,
Stunden, Monate, Jahre.

Herman van Veen

 

Ich würde Jahrtausende lang
die Sterne durchwandern,
in alle Formen mich kleiden,
in alle Sprachen des Lebens,
um dir Einmal wieder zu begegnen.
Aber ich denke, was sich gleich ist,
findet sich bald.

Friedrich Hölderlin

 

Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
aus dem wir nicht vertrieben werden können.

Jean Paul

 

Wie sehr wünschte ich dich wieder hierher,
aber allein schon dass du mir so fehlst,
lässt mich mit dir verbunden sein,
jetzt und für immer:
Es ist nie ganz vorbei.

Jochen Jülicher

 

Sei fest bereit zu sterben,

denn Tod und Leben

beides wird dadurch süßer.

William Shakespeare

 

Die Liebe ist stärker als der Tod

und die Schrecken des Todes.

Allein die Liebe erhält

und bewegt unser Leben.

Iwan Turgenjew

 

An unseren geliebten Vater:
Ein Vater liebt – ohne viele Worte
Ein Vater hilft – ohne viele Worte

Ein Vater versteht – ohne viele Worte

Ein Vater geht – ohne viele Worte

und hinterlässt eine Leere,

die in Worten keiner auszudrücken vermag.

 

 „Mir tut es allemals weh,

wenn ein Mann von Talent stirbt,

denn die Welt hat dergleichen

nötiger als der Himmel.“

Georg Christoph Lichtenberg

 

Freude dem, der kommt.

Segen dem, der hier verweilt.

Friede dem, der weiterzieht.

 

Leuchtende Tage,

nicht weinen, dass sie vorüber,

lächeln, dass sie gewesen sind.

Konfuzius

Du weißt erst was Trauer bedeutet,

wenn die eigene Mutter stirbt.

Sprichwort aus Angola

Du siehst die leuchtende Sternschnuppe

nur dann, wenn sie vergeht.

Friedrich Hebbel

Death must be so beautiful.

To lie in the soft brown earth,

with the grasses waving above one’s head,

and listen to silence.

To have no yesterday, and no tomorrow,

to forget time, to forgive life,

to be at peace.

Oscar Wilde

Beim Tode eines geliebten Menschen

schöpfen wir eine Art Trost aus dem Glauben,

dass der Schmerz über unseren Verlust

sich nie vermindern wird.

Marie von Ebner-Eschenbach

Der Friede der Wellen des Meeres sei dein,

der Friede des Fließens der Lüfte sein dein,

der Friede der ruhigen Erde sei dein,

der Friede der leuchtenden Sterne sei dein,

der Friede der nächtlichen Schatten sei dein.

Mond und Sterne mögen dir immer leuchten.

Alter Gälischer Segen

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot, der ist nur fern;
tot ist nur, wer vergessen wird.

Immanuel Kant

Steh nicht am Grab mit verweintem Gesicht
ich bin da – ich schlafe nicht.
Ich bin im Wind, der weht über die See,
ich bin das Glitzern im weissen Schnee.
Ich bin die Sonne auf reifender Saat,
ich bin im Herbst in der goldenen Mahd.
Wenn Du erwachst im Morgenschein,
werde ich immer um Dich sein.
Bin im Kreisen der Vögel am Himmelszelt,
ich bin der Stern, der die Nacht erhellt.
Steh nicht am Grab in verzweifelter Not,
ich bin nicht da – ich bin nicht tot!

Irisches Grabgedicht

Auf den Flügeln der Zeit
fliegt die Traurigkeit dahin.

Jean de La Fontaine

Sieh, wie alles so still ist
drüben in der Unendlichkeit,
wie leise ziehen die Welten,
wie still schimmern die Sonnen,
der große Ewige ruhet wie eine Quelle
mit seiner überfließenden unendlichen Liebe
mitten unter ihnen
und erquickt und beruhigt alles.

Jean Paul

Wir werden dieses Leben,
darin auch deines, auf uns nehmen
und es ein kleines Stückchen weiterführen.
Sofern du kannst, stehe uns bei
und mach es nicht zu schwer,
so ungetröstet ohne dich zu leben.
Auch wenn wir´s jetzt noch gar nicht wollten,
so sagen wir dir Dank dafür,
wie du warst und wer du bist für uns
und bleiben wirst, solange wir leben.

Jochen Jülicher

Stark wie der Tod ist die Liebe.
Ihre Gluten sind Feuergluten,
gewaltige Flammen.
Auch mächtige Wasser
können die Liebe nicht löschen;
auch Ströme
schwemmen sie nicht weg.

(Hohelied 7,6-7)

Die Seele scheidet friedlich nun zum Himmel,

da ich den Freunden Frieden gab auf Erden.

William Shakespeare

Die Liebe ist uns gegeben,

den Tod willkommen zu heißen.

Karl Ferdinand Gutzkow

Der Nachtwind bringt Erinnerungen

und eine Welle verlief im Sand.

Rainer Maria Rilke

Nur in der Tiefe der Seele,

mithilfe jener Kraft,

die stärker ist als alle Vernünftigkeit,

kann Trost und Ruhe gefunden werden.

Wilhelm Busch

Ganz ruhig bin ich jetzt.
Erlöst, befreit, mir selbst zurückgegeben.
Kein Wunsch, kein Wollen,
nichts mehr, was mich schmerzt.
Gestorben bin ich zu neuem Leben.

Es liegt eine wunderbare Heilkraft in der Natur.

Oft gibt der Anblick eines

schönen Abendhimmels,

der Duft einer Blume,

ein herrlich gewachsener Baum

der gedrückten Seele die Hoffnung zurück.

Sophie Alberti

Den Sinn erhält das Leben

einzig durch die Liebe.

Das heißt: je mehr wir zu lieben

und uns hinzugeben fähig sind,

desto sinnvoller wird unser Leben.

Hermann Hesse

 

Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen lachenden Mundes.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen mitten in uns.

Rainer Maria Rilke

 

Dass wir erschraken, da du starbst, nein,
dass dein starker Tod uns dunkel unterbrach,
das Bisdahin abreißend vom Seither:
das geht uns an;
das einzuordnen wird die Arbeit sein,
die wir mit allem tun.

Rainer Maria Rilke

 

Wenn etwas uns fortgenommen wird,
womit wir tief und wunderbar zusammenhängen,
so ist viel von uns selbst mit fortgenommen.
Gott aber will, dass wir uns wiederfinden –
reicher um alles Verlorene und vermehrt
um jenen unendlichen Schmerz.

Rainer Maria Rilke

 

Wenn du an mich denkst,
erinnere dich an die Stunde,
in welcher du mich am liebsten hattest.

Rainer Maria Rilke

 

Irgendwo blüht die Blume des Abschieds
und streut immerfort Blütenstaub,
den wir atmen, herüber;
auch noch im kommensten Winter
atmen wir Abschied.

Rainer Maria Rilke

 

Das Schönste,
was ein Mensch hinterlassen kann,
ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen,
die an ihn denken.

 

Ohne Schmerz gibt es keinen Trost –
ohne Leiden keine Erlösung.

Cato

 

Der du meine Wege mit mir gehst,
Jede Laune meiner Wimper spürst,
Meine Schlechtigkeiten duldest und verstehst –
Weißt du wohl, wie heiß du oft mich rührst?

Wenn ich tot bin, darfst du gar nicht trauern.
Meine Liebe wird mich überdauern
Und in fremden Kleidern dir begegnen
Und dich segnen.

Lebe, lache gut!
Mache deine Sache gut!

Ringelnatz

 

Du weißt es, alle, die da sterben,

und die für immer scheiden gehn,

sie müssen, wär‘s auch zum Verderben,

die Wahrheit ohne Hehl gestehn.

So leg‘ ich’s denn in deine Hände,

was immer mir das Herz bewegt;

es ist die letzte Blumenspende,

auf ein geliebtes Grab gelegt.

Theodor Storm

 „Die Erinnerung ist ein Fenster
durch das ich Dich sehen kann,
wann immer ich will.“
 

Der Mann selbst stirbt und vergeht;

doch seine Ideen und Handlungen leben fort

und hinterlassen der Menschheit einen

unauslöschlichen Eindruck.

Und so bekommt der Geist seines Lebens

Dauer und Ewigkeit,

beeinflußt Gedanken und den Willen

und trägt dadurch dazu bei,

den Charakter der Zukunft zu gestalten.

Samuel Smiles

 

Mögen sich die Wege

vor Deinen Füssen ebnen,

mögest Du den Wind im Rücken haben.

Möge warm die Sonne

auch Dein Gesicht bescheinen,

Regen sanft auf Deine Felder fallen.

Und bis wir uns wiedersehen,

möge Gott seine schützende Hand

über Dir halten.

Irischer Reisesegen

 

Leben aber muss man
das ganze Leben hindurch lernen,
und worüber du dich vielleicht
noch mehr wundern wirst:
Auch sterben muss man
das ganze Leben lernen.

Seneca

 

Was in mir Seele war bleibt bei Euch,
es wird immer mit Euch sein.
Du wirst es zwischen den Blumen finden,
wenn sie verwelken;
Du wirst es hören,
wenn die Glocken abends verklingen,
und immer wenn Du Dich
meiner erinnern wirst,
werde ich vor Dir stehen.

 

Bevor ich ein alter Mann wurde,
war ich bedacht, würdig zu leben.
Im Alter richtete sich mein Streben darauf,
würdig zu sterben.

Seneca

 

Es sind die Lebenden,
die den Toten die Augen schließen.
Es sind die Toten,
die den Lebenden die Augen öffnen.

Slawisches Sprichwort

 

Alles verändert sich mit dem,
der neben mir ist oder
neben mir fehlt.

Sylke-Maria Pohl

 

Mag sein Lebensalter
unvollendet geblieben sein,
sein Leben ist vollendet.

Seneca

 

Was die Raupe das Ende der Welt nennt,
nennt der Rest der Welt den Schmetterling.

Laotse

 

Abschied:

wir lassen nur die Hand los

nicht den Menschen

Anke Maggauer-Kirsche

 

Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,

wird es dir sein,

als lachten alle Sterne,

weil ich auf einem von ihnen wohne,

weil ich auf einem von ihnen lache.

Antoine de Saint-Exupéry

 

Was auch immer für ein Ende

mir das Schicksal bestimmt hat,

ich werde es ertragen.

Seneca

Ach, schrittest du durch den Garten
Noch einmal im raschen Gang,
Wie gerne wollt‘ ich warten,
Warten stundenlang.

Theodor Fontane

Die Bande der Liebe werden mit
dem Tod nicht durchschnitten.

Thomas Mann

Als der Regenbogen verblasste
da kam der Albatross
und er trug mich mit sanften Schwingen
weit über die sieben Weltmeere.
Behutsam setzte er mich
an den Rand des Lichts.
Ich trat hinein und fühlte mich geborgen.
Ich habe euch nicht verlassen,
ich bin euch nur ein Stück voraus.

Der Tod bedeutet nichts
– er zählt nicht.
Ich bin nur nach nebenan gegangen
– nichts ist geschehen.
Alles bleibt genau wie es war.
Ich warte nur auf Euch,
gleich um die Ecke,
für eine kleine Weile.

Schließe mir die Augen beide
mit den lieben Händen zu!
Geht doch alles, was ich leide,
unter deiner Hand zur Ruh.

Und wie leise sich der Schmerz
Well‘ um Welle schlafen leget,
wie der letzte Schlag sich reget,
füllest du mein ganzes Herz.

Theodor Storm

Mit der Trauer leben heißt anders leben.

Klaus Ender

Wer liebt und Abschied nimmt,

der lebt, um woanders weiterzulieben.

Claude Anet

Oft fragte ich mich – wo wirst du sein,
nachdem du diese Welt verlassen hast.
In der Stille meiner Gedanken fand ich
in meinem Herzen die Antwort darauf.

Rebell

Das, was dem Leben Sinn verleiht,

gibt auch dem Tod Sinn.

Antoine de Saint-Exupéry

Lass mich schlafen,

bedecke nicht meine Brust

mit Weinen und Seufzen,

sprich nicht voller Kummer

von meinem Weggehen,

sondern schließe deine Augen,

und du wirst mich unter euch sehen,

jetzt und immer.

Khalil Gibran

Hab Frieden,
auch wenn ich dich
jetzt noch nicht loslassen kann,
erst nach und nach
mit deinem Leben schließen muss
und Frieden finden, irgendwann,
wenn die Erinnerung stark genug ist,
dass du endlich gehen kannst.
Adieu.

Jochen Jülicher

 

Wir hoffen immer, und in allen Dingen
ist besser hoffen als verzweifeln.

Joh. Wolfgang v. Goethe

 

Ich bin nicht weit weg,
bin nach Hause gegangen.
Und denke daran:
Ich halte dir
für später, nicht jetzt,
dort, wo ich bin,
zu Hause,
ein kleines, unendlich weites
Zimmerchen frei.

Jochen Jülicher

 

Wenn Dir jemand erzählt,
dass die Seele mit dem Körper
zusammen vergeht
und dass das, was einmal tot ist,
niemals wiederkommt,
so sage ihm: Die Blume geht zugrunde,
aber der Samen bleibt zurück und liegt vor uns,
geheimnisvoll, wie die Ewigkeit des Lebens.

Khalil Gibran

 

Es ist mit deinem Tod
das letzte Wort noch nicht gesprochen,
denn das letzte Wort soll »Liebe« sein.

Jochen Jülicher

 

Und immer wird es mir,
wenn ich deinen Namen hören werde,
einen kleinen Stich versetzen,
mitten ins Herz.

Jochen Jülicher

 

In finsterer Stunde ein Engel gesehen,

Gefühlt in weiter Ferne.

So ist die Kraft doch spürbar nun,

Auch wenn ich sie nicht merke.

Der Engel, er schwebt zu Angesicht,

Und doch entdeckt, er will es nicht,

Erleuchtet er dich in finsterer Zeit,

Und verhilft dir so in die Ewigkeit.

Sebastian Götz

 

Auch der schönste Sommer will

einmal Herbst und Welke spüren,

halte, Blatt, geduldig still,

wenn der Wind will dich entführen.

Spiel dein Spiel und wehr dich nicht,

lass es still geschehen,

lass vom Wind, der dich bricht,

dich nach Hause wehen.

Hermann Hesse

 

Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.

Joh. Wolfgang v. Goethe

 

Du bist
aus meinem Leben nicht wegzunehmen,
wirst bei mir sein, irgendwie,
abwesend anwesend,
fern und nah zugleich,
und mir die Kraft geben,
die ich finden muss,
um weiterzuleben.
Adieu

Jochen Jülicher

Er ist nun frei,
und unsere Tränen
wünschen ihm Glück.

Joh. Wolfgang v. Goethe

Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.

Joseph von Eichendorff

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

Rainer Maria Rilke

Die Hoffnung ist der Regenbogen

über den herabstürzenden jähen

Bach des Lebens.

Friedrich Nietzsche

Nichts geht für immer verloren,
auch dann nicht, wenn wir es
längst nicht mehr erkennen.
Du trägst in Dir, ich trag in mir
und auch von Dir
ein kleines Stückchen Ewigkeit.

Jochen Jülicher

Innig haben wir dich geliebt.
Doch sprachlos ist unsere Liebe gewesen
und in Schleier gehüllt.
Jetzt aber schreit sie laut auf zu dir
und möchte unverschleiert vor dir stehen.
Denn stets ist es so,
dass die Liebe ihre eigene Tiefe nicht kennt –
bis zur Stunde der Trennung.

Khalil Gibran

Verachte den Tod nicht,

vielmehr sieh ihm mit Ergebung entgegen,

als einem Gliede der Kette der Veränderungen,

die dem Willen der Natur gemäß sind.

Marc Aurel

Wer einen Fluß überquert,
muß die eine Seite verlassen.

Mahatma Gandhi

Wenn durch einen Menschen
ein wenig mehr Liebe und Güte,
ein wenig mehr Licht und Wahrheit
in der Welt war, dann hat
sein Leben einen Sinn gehabt.

Marie von Ebner-Eschenbach

…und am Ende meiner Reise
hält der Ewige die Hände
und er winkt und lächelt leise
und die Reise ist zu Ende.

Matthias Claudius

Sterben ist kein ewiges Getrenntwerden.
Es gibt ein Wiedersehen
an einem helleren Tage.

Michael von Faulhaber

„Ich bin nicht tot,
ich tausche nur die Räume,
ich leb‘ in euch
und geh‘ durch eure Träume.“

Michelangelo

 

Alles im Leben hat seine Zeit,
jedes Ding hat seine Stunde
unter dem Himmel.
Für das Geboren werden gibt es eine Zeit
und eine Zeit für das Sterben.

Kohelet

 

Wenn wir aus dieser Welt
durch Sterben uns begeben,
so lassen wir den Ort,
wir lassen nicht das Leben.

Nikolaus Lenau

 

Du wirst die Welt niemals richtig genießen,

bis nicht das Meer in Deinen Adern fließt,

Dich der Himmel zudeckt

und die Sterne Dich krönen.

Thomas Traherne

 

Im Meer des Lebens,

Meer des Sterbens,

in beiden müde geworden,

sucht meine Seele den Berg,

an dem alle Flut verebbt.

Japan, 7. Jahrhundert

 

Und die Seele unbewacht

Will in freien Flügen schweben,

Um im Zauberkreis der Nacht

Tief und tausendfach zu leben.

Hermann Hesse

 

Gott spricht:
Ich lasse dich nicht fallen
und verlasse dich nicht.

Josua 1.5b

 

Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
ein flücht´ger Gast im Erdenland;
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand in Gottes Hand.

Ludwig Uhland

 

Haltet mich nicht auf,
denn Gott hat Gnade zu meiner Reise gegeben.

Mose 24,56

 

Von guten Mächten wundersam geborgen,
erwarten wir getrost was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer

 

Der Herr hat seinen Engeln befohlen,
dass sie dich behüten auf all deinen Wegen,
dass sie dich auf Händen tragen
und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.

Psalm 91,11-12

 

Und Gott wird abwischen
alle Tränen von ihren Augen,
und der Tod wird nicht mehr sein,
noch Leid noch Geschrei
noch Schmerz wird mehr sein;
denn das Erste ist vergangen.

Bibel Offenbarung 21:4

 

In Frieden leg ich mich nieder und schlafe ein:

denn Du allein Herr, lässt mich sorglos ruhen.

Psalm 4,9

Nicht mehr untergehen wird deine Sonne,
noch wird dein Mond abnehmen;
denn der Herr wird dir zum ewigen Licht sein.
Und die Tage deiner Trauer
werden ein Ende haben.

Jesaja 60,20

Als Gott sah,
dass der Weg zu lang,
der Hügel zu steil
und das Atmen zu schwer wurde,
legte er den Arm um dich
und sprach: Komm heim.

Der Mensch lebt und bestehet

nur eine kleine Zeit;

und alle Welt vergeht mit ihrer

Herrlichkeit.

Es ist nur einer ewig

und an allen Enden,

und wir in seinen Händen.

Matthias Claudius

Siehe, ich sende einen Engel vor dir her,

der dich behütet auf dem Wege

und bringe dich an den Ort,

den ich bereitet habe.

Exodus 23,20

Ihr habt jetzt Trauer,

aber ich werde Euch wiedersehen

und Euer Herz wird sich freuen.

Joh. 16,22

Gott wog mir alles dar,

was er mir geben wollte

und schrieb mit eigener Hand,

wie lang ich leben sollte.

 

Gott schaute in seinen Garten

und sah einen freien Platz.

Dann schaute er zur Erde hinunter

und sah dein müdes Gesicht.

Er sah dein Leiden,

er sah deine Schmerzen.

Er sah, daß dein Weg schwer wurde,

daß er zu schwer war, weiter zu gehen.

Er schloß deine müden Augen

und schenkte dir seinen Frieden.

Er legte seinen Arm um deine Schultern

und hob dich empor zur Ruhe.

 

Legt alles still in Gottes Hände,
das Glück, den Schmerz,
den Anfang und das Ende.

 

Herr, in deine Hände sei Anfang und Ende,
sei alles gelegt.

Psalm 90,1

 

Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir nachfolgt,
wird nicht in der Finsternis bleiben,
sondern wird das Licht des Lebens haben.

Johannes 8,12

Der Tod eines geliebten Menschen
ist die Rückgabe einer Kostbarkeit,
die Gott uns nur geliehen hat.

Nun aber bleiben

Glaube, Hoffnung, Liebe,

diese drei:

aber die Liebe ist

die größte unter ihnen.

1 Kor 13, 13

Keiner lebt sich selber,

und keiner stirbt sich selber.

Leben wir, so leben wir dem Herrn;

sterben wir, so sterben wir dem Herrn.

Darum: wir leben oder sterben,

so sind wir des Herrn.

Röm 14, 7-8

Wir wissen aber, so unser irdisch Haus

dieser Hütte zerbrochen wird,

daß wir einen Bau haben, von Gott erbauet,

ein Haus, nicht mit Händen gemacht,

das ewig ist, im Himmel.

2.Korinther 5,1

Wir treten aus dem Schatten

bald in ein helles Licht.

Wir treten durch den Vorhang

vor Gottes Angesicht.

Wir legen ab die Bürde,

das müde Erdenkleid;

sind fertig mit den Sorgen

und mit dem letzten Leid.

Wir treten aus dem Dunkel

nun in ein helles Licht.

Warum wir’s Sterben nennen?

Ich weiß es nicht!

Dietrich Bonhoeffer

Herr, du wachst mit denen,

die wachen oder weinen in der Nacht.

Du hütest deine Kranken

und läßt deine Müden ruh’n.

Du segnest deine Sterbenden

und tröstest deine Leidenden.

Du erbarmst dich deiner Betrübten

und bist mit deinen Fröhlichen.

 

 

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